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Enkaustik
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VITA
Dr. Bernhard Beck wurde 1945 in Kempten im Allgäu geboren. Er stammt aus einer Arztfamilie, sein Vater war Chirurg, ein Bruder ist Arzt, seine verstorbene Schwester war ebenfalls Ärztin. Sein Vater hatte großes Zeichentalent, er porträtierte sehr gerne mit Zeichenstift und Marker seine Patienten.
1965 - 70 Studium der Humanmedizin in Freiburg / Brsg. Danach Facharztausbildung in Allgemeinchirurgie im Städt. Klinikum Karlsruhe. Nach vierjähriger fachärztlicher Tätigkeit, Zusatzausbildung im Fach Radiologie und Nuklearmedizin. Mehrere Jahre leitender Oberarzt im Städt. Klinikum Karlsruhe.
Danach Niederlassung als Radiologe in Pforzheim. Jetzt im Ruhestand. Nach dem Tod seiner Frau Familienanschluß bei seiner Tochter in München.
Seit mehreren Jahren Aquarellmalkurse und Ölmalkurse im In - und Ausland (Volkshochschulen: Pforzheim, Mühlacker, Karlsruhe und München, Zell am See, Akademie Faber - Kastell etc. )
Seit mehr als 15 Jahren Beschäftigung mit der Enkaustik, überwiegend im Eigenstudium. Bei guter Erfahrung in anderen Maltechniken, konnten diese in die Enkaustikmalerei integriert werden.
In den angelsächsisch sprechenden Ländern ist diese Maltechnik sehr beliebt und gewinnt auch in Deutschland zunehmend Anhänger. Bis zum Ausbruch des zweiten Weltkrieges hatte die Enkaustik als Malerei der Antike in München eine große Tradition. Sie wurde hier gleichsam wiederentdeckt und modernisiert. Es entstand auch eine Kleinindustrie , die Materialien für die Enkaustikmalerei herstellte , wie Z.B. elektrisch beheizbare Wärmeplatten , Lötlampen , Heizstifte etc. Nach dem 2. Weltkrieg ist diese Malerei in Vergessenheit geraten. Dank moderner Technik erlebt sie nun eine Renaissance und findet zunehmend Einzug in Volkshochschulen und in privaten Akademien.
In der Enkaustik - Technik bevorzuge ich, ähnlich wie in der Aquarellmalerei, die alla prima Technik, also spontanes Malen in einer Schicht. Wahrscheinlich sind die frühesten Arbeiten in der Enkaustik - Malerei ebenso gemacht worden, wie z.B. die bekannten Mumienportraits aus dem 4.-6. Jahrhundert aus der Oase Fayum. Gelegentlich trage ich auch mehrere Schichten übereinander auf. Dies ist technisch aufwendiger: Nach jeder gemalten Schicht muss Klarwachs aufgetragen werden und diese dann mit dem Lötkolben - oder der Heißluftpistole geschmolzen werden. Diese Technik eignet sich gut für Phantasie - und Landschaftsbilder und für Kollagetechniken - nicht für detailliertes Malen. Für die alla prima Technik eignet sich die grundierte Leinwand sehr gut. Für die Schichtmalerei bevorzuge ich Holztafeln, denn das Wachs wird, in mehreren Schichten aufgetragen, zunehmend brüchig.
Obwohl sich die Enkaustik hervorragend für die abstrakte Malerei eignet, zähle ich mich eher den Realisten zugehörig. Ich bevorzuge die Malerei nach Themen wie z.B. die Metamorphosen des Ovid oder die Moneymakers ( Siehe Abb.) Zuletzt möchte ich noch betonen, dass die Enkaustik zu den haltbarsten Malereien gehört und auch zu den vielfältigsten. Sie geht auf Putz, Beton, Glas und Metall. In unseren Breiten ist sie allerdings nur bedingt wetterfest .
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